Anwendungsbereiche der Wissensbilanz

Die Wissensbilanz ist ein vielseitig einsetzbares Instrument zur Erfassugn und Bewertung der immateriellen Vermögenswerte (Intangiles) einer Organisation. Wesentlicher Vorteil der Wissensbilanz ist dabei, dasses in Organisationen jeglicher Größenordnung und in allen Branchen eingesetzt werden kann.

  • interne Restrukturierungsmaßnahmen

  • Identifikation von erfolgskritischem Wissen

  • strategische Neuausrichtung der Unternehmens / der Organisation

  • Firmenübernahmen und Beteiligungen

  • Unternehmens-Sanierungen

Die Vorteile der Wissensbilanzierung

  • zeigt die Zukunftsfähigkeit einer Organisation anhand immaterieller Vermögenswerte auf

  • bietet eine Alternative zur finanziellen Bewertung eines Unternehmens

  • agile Vorgehensweise unter Einbindung der Mitarbeiter

  • liefert fundamentale Einsichten in die Wirkungszusammenhänge im Unternehmen

  • generiert konkrete Handlungsempfehlungen für die Verbesserung der immateriellen Vermögenswerte

  • Erfüllt die Anforderungen der DIN ISO 9001:2015 zum Umgang mit Wissen

Die Vorgehensweise

  • Ermittlung und Bewertung der immateriellen Erfolgsfaktoren

  • Ermittlung der Wirkungszusammenhänge auf den Geschäftserfolg

  • Erstellung interner und externer Wissensbilanzen

  • Erarbeitungs von kurz- und mittelfristigen Handlungsalternativen

  • Vorbereitung und Begleitung von Bankgesprächen

Das Wissensbilanz-Modell

Die Wissensbilanz ist ein Instrument zur Erfassung und Bewertung der Wissensstrukturen in einer Organisation. Sie liefert eine Aussage zum Umgang mit immateriellen Erfolgsfaktoren.

Die Wissensbilanz kann sowohl als als internes Managementsystem für Wissen genutzt werden, wie auch als externes Berichtssystem für immaterielle Erfolgsfaktoren.

Als Berichtssystem zählt die Wissensbilanz zu den Nicht-finanziellen Berichtssystem.

Die Wissensbilanz untergliedert das immaterielle Vermögen einer Organisation in drei Bereiche:

1. Humankapital

2. Strukturkapital

3. Beziehungskapital

Das Modell der Wissensbilanz:

MOdell der Wissensbilanz

Humankapital der Wissensbilanz

Das Humankapital (HK) einer Wissensbilanz beschreibt die personenbezogenen Einflussfaktoren des immateriellen Vermögens einer Organisation. Es umfasst unter anderem die Kompetenzen, Fertigkeiten und Motivationen der Mitarbeiter und wird meist als implizites Wissen beschrieben. Das Humankapital ist im Besitz der Mitarbeiter. Sie nehmen ihr Wissen mit nach Hause oder auch mit zum nächsten Arbeitgeber mit. Das Humankapital kann nicht vollständig durch die Organisation kontrolliert werden. Es steht der Organisation nur während der Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter zur Verfügung. Aus Organisationssicht stellt das Humankapital ein gewisses Risikopotenzial dar.

Strukturkapital der Wissensbilanz

Das Strukturkapital (SK) umfasst alle Strukturen und Prozesse, welche die Mitarbeiter benötigen, um in ihrer Gesamtheit produktiv und innovativ zu arbeiten. Beim Strukturkapital handelt es sich weitgehend um Wissen der Mitarbeiter, welches bereits in Unternehmensstrukturen überführt wurde. Das Strukturkapital umfasst damit alle Strukturen, die bestehen bleiben, wenn die Mitarbeiter nach der Arbeit die Organisation verlassen. Das Strukturkapital steht im Zugriff des Unternehmens und ist deshalb weniger flüchtig und damit weniger risikobehaftet als das Humankapital.

Beziehungskapital der Wissensbilanz

Das Beziehungskapital (BK) einer Wissensbilanz umfasst alle relevanten externen, immateriellen Elemente, die für die Erreichung der Unternehmensziele notwendig sind. Das Beziehungskapital umfasst alle interesssierten Parteien, zum Beispiel die Beziehung zu Kunden und zu Lieferanten, sowie zu sonstigen Partnern, Netzwerken und der Öffentlichkeit einer Organisation. Das Beziehungskapital ist außerhalb des Unternehmens und kann auch nur bedingt beeinflusst werden.

Wissensmanagement-Modelle:

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